Kommunikation

Der Weg in die Große Transformation: Vom Projekt zur Struktur

Bildung und Kommunikation kommen eine große Bedeutung zu. Heinrich Bottermann, Geschäftsführer der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU, sorgt sich um gravierende menschengemachte Störungen. Die Resilienz, die Belastbarkeit der Systeme, sei teilweise überschritten. Gegensteuern ist wichtig. Die Tagung Umweltbildung der DBU sucht mit über 200 Teilnehmern/innen, welche Bildungsansätze Nachhaltigkeit ermöglichen. Die DBU hat seit ihrer Gründung rund 9.000 Projekte gefördert. Projekte müssen dem Eigenverständnis nach über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung hinausgehen und innovative Merkmale aufweisen.

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Integration in die Belegschaften geht erschreckend langsam voran

Der Leiter der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, hat eine Statistik zur Geschwindigkeit der Integration in die Berufswelt vorgelegt. Zehn Prozent der Asylbewerber haben innerhalb eines Jahres eine Anstellung gefunden. Innerhalb von fünf Jahren steigt der Wert auf 50% und verlangsamt sich dann innerhalb von weiteren fünf Jahren auf 70%. Den Anteil der erwerbsfähigen Personen unter den Flüchtlingen mit Bleibeperspektive schätzt er auf 70% (Quelle). Demnach wären 30% der eintreffenden Flüchtlinge nicht erwerbsfähig und zusätzlich von den durchaus erwerbsfähigen Personen wiederum 30% langzeitarbeitslos und nicht vermittelbar.

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Kunststoffverwertung als Erfolgsfaktor der Kreislaufwirtschaft

Laut Euwid (50.2015) ist die Menge an verwerteten Verpackungsabfällen aus Kunststoffen von 2,14 Mio. Tonnen in 2012 auf 2,22 Mio. Tonnen in 2013 gestiegen. Unsere erste Konferenz im neuen Jahr befasst sich mit der Verwertung von Kunststoffen. Diesem Thema kommt eine erhebliche abfallwirtschaftliche Bedeutung zu. Im Zuge der Diskussion um das künftige Wertstoffgesetz geht es um die Frage, wer vornehmlich für die Erfassung der Mengen zuständig ist.

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Auf in das neue Jahr!

Geschäftlich blicken wir auf ein gutes Jahr 2015 zurück. Dennoch scheint es für eine abschließende Bilanz zu früh zu sein. Auf der einen Seite geht es um die Rahmenbedingungen. Die Attentate haben uns schockiert und wir fürchten, dass auch das neue Jahr uns mit schrecklichen Nachrichten bewegen wird. An dem Tag, an dem in Hannover eigentlich ein Fußballländerspiel stattfinden sollte, veranstalteten wir eine Konferenz über das geplante Wertstoffgesetz. Wir hatten gerade an den schwer bewaffneten Sicherheitskräften vorbei im Hauptbahnhof die Züge für den Heimweg bestiegen, als der Bahnhof geräumt und das Spiel abgesagt wurde. In diesem Moment rückten die Inhalte, die uns nach Hannover geführt hatten, in den Hintergrund. Und trotzdem wird uns gerade das Wertstoffgesetz 2016 intensiv beschäftigen.

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Betriebliche Integrationsbeauftragte bestellen

Heute möchte ich einen konkreten Vorschlag zur Diskussion stellen. Meiner Meinung nach sollten (öffentliche) Betriebe eine/n Integrationsbeauftragte/n bestellen. Sie werden die Stirn kräuseln und bedenken: “Noch eine weitere beauftragte Person? Haben wir nicht schon genug davon im Betrieb?” Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ob die unterschiedlichen Beauftragten-Positionen berechtigt sind, hängt weniger von dem Ziel als davon ab, wie die bestellten Personen ihre Aufgabe erfüllen. Wollen wir nun durchdenken, was ein Integrationsbeauftragter leisten kann.

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Liberté, Égalité, Fraternité – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Diese drei Worte sprechen eine deutliche Sprache; sie sind Wahlspruch der französischen Republik, gehören zum nationalen Erbe und prangen an jedem Rathaus. Das Grundsatzprogramm der SPD folgt sprachlich sehr eng und spricht von „Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität”. Die Übersetzung von Brüderlichkeit in Solidarität klingt tatsächlich ein wenig moderner. In unserem Grundgesetz finden sich dieselben Gedanken. “Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.” Menschenrechte sind das Fundament der Demokratie und nicht verhandelbar.

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Welchen Unterschied Spaß im Beruf machen kann!

Einer der großen Vorteile meines Berufes ist es, dass ich in Deutschland viel „rumkomme”. Die meisten meiner Kunden erreiche ich mit der Bahn. Hierbei ist mir neulich ein Zugbegleiter in Erinnerung geblieben. Der kam in unseren Großraumwagen und begrüßte erst einmal den gesamten Wagen mit seiner lauten Stimme (und seinem rheinländischen Akzent). Dann ging er zum ersten Fahrgast, grüßte ihn außerordentlich freundlich und fragte ihn nach seinem Ticket. Den zweiten sprach er dann einfach auf Englisch an und alle lachten. So ging das weiter. Dieser Mitarbeiter der Bahn war zweifelsfrei einfach „gut drauf”.

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Ein neuer Gedanke muss her!

Vor einigen Tagen war ich im Essener Aalto im “Nussknacker” und schwer beeindruckt. Die Rolle der Clara spielte ein vielleicht fünf oder sechs Jahre altes Mädchen. Sie war in vielerlei Hinsicht den Profitänzerinnen und -tänzern absolut ebenbürtig. Sie wirkte in dem abendfüllenden Programm gleichermaßen leicht und locker wie konzentriert und diszipliniert. Zum Schluss stand sie Hand in Hand mit dem Dirigenten und der Ballerina. Ein großer Teil des begeisterten Publikums galt auch ihrer Leistung.

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