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AOK-Analyse zeigt: Müllwerker sind am häufigsten krank

Müllwerker sind am häufigsten krank
Autor
Vladislav Sedov
Veröffentlicht
09.04.2019

Wie lange Beschäftigte krankheitsbedingt fehlen, ist also eng verknüpft mit der beruflichen Tätigkeit. So sind Beschäftigte in der Abfallwirtschaft hohen körperlichen Arbeitsbelastungen ausgesetzt, was sich häufig in Muskel-Skelett-Erkrankungen zeigt. Aufgrund dieses Krankheitsbildes haben Müllwerker im Jahr 2018 durchschnittlich 11,6 Tage gefehlt. „Jeder Beruf beinhaltet ein spezifisches gesundheitliches Risikoprofil. Präventionsangebote im Betrieb müssen daher immer auf die jeweilige Berufsgruppe angepasst werden“, so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. Viele Unternehmen würden heute ihre Beschäftigten dabei unterstützen, möglichst lange gesund im Betrieb zu bleiben. „Hierzu sind auch altersgerechte Arbeitsbedingungen notwendig, die insbesondere den spezifischen Bedürfnissen älterer Beschäftigter Rechnung tragen“, so Schröder.

Insgesamt ist der Krankenstand von AOK-Versicherten im Jahr 2018 leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent angestiegen. Im Vorjahr war es noch ein halber Tag weniger. Eine der Hauptursachen dafür war die Erkältungswelle Anfang des Jahres. Der Analyse des WIdO liegen die Daten von knapp 14 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern zugrunde, die 2018 in mehr als 1,6 Millionen Betrieben tätig waren.

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