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E-Mails außerhalb der Dienstzeiten

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Autor
Dr. Hans-Peter Obladen
Veröffentlicht
17.03.2015

Inzwischen erfolgt mindestens 93 % Korrespondenz der Firmen mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner per E-Mail. Innerhalb der Betriebe läuft 72 % der unternehmensinternen Hauspost per E-Mail. So weit so gut. Allerdings erwarten 55 % der Absender eine Antwort auf eine per E-Mail verschickte Anfrage oder Nachricht. Dies ergab eine Untersuchung der Universität Erlangen-Nürnberg.

Dienst-Handys sind weit verbreitet. Damit ist der Betrieb auch nach Feierabend und am Wochenende präsent. Jeder Eingang einer Nachricht zieht Aufmerksamkeit auf sich. Stress entsteht, wenn mehrere Nachrichten und mehrere Aufgaben zeitgleich in Konkurrenz untereinander um Aufmerksamkeit ringen. 10 % aller Beschäftigten beklagen sich über psychischen Stress. Die Informationsflut an Werktagen empfinden viele inzwischen als normal, obwohl weniger besser wäre. Aber arbeitsfreie Zeiten sind Zeiten der Regeneration. Führungskräfte sollten deshalb E-Mails an Mitarbeiter/innen und Kollegen/innen außerhalb der Dienstzeiten nur mit Bedacht senden:

  • Ist die Nachricht wirklich dringlich und duldet keinen Aufschub? Warten Sie nach Möglichkeit bis zum Dienstbeginn.
  • Wer genau benötigt die Nachricht? Reduzieren Sie die Zahl der Empfänger auf das Mindestmaß. Vermeiden Sie CC-Nachrichten.

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