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In Schulen lehren und von Schülern lernen – ReUse als spannende Herausforderung sehen

Autor
Dr. Hans-Peter Obladen
Veröffentlicht
24.01.2020

Ihr ist es wichtig, Schülerinnen und Schülern spielerisch mit gemeinsamen Aktivitäten aufzuzeigen, wie jeder Einzelne mit kleinen Verhaltensänderungen zur Abfallvermeidung beitragen kann und somit in der Lage ist den eigenen ökologischen Fußabdruck vom jungen Alter an kontrollieren zu können. Insbesondere die Wiederverwendung von Gegenständen und Produkten – neudeutsch: Reuse – nimmt eine immer wichtigere Rolle im täglichen Zusammenleben ein, und wird derzeit auch stark durch politische Initiativen unterstützt. Reuse wird von vielen Schülerinnen und Schülern als Abenteuer betrachtet. Einen neuen Sinn für etwas Gebrauchtes zu finden wird als Herausforderung empfunden. Viele Klassen sind wahnsinnig kreativ – so werden aus kaputten T-Shirts neue Einkaufsbeutel und aus alten Vorhängen Kochschürzen. Viele Ideen entstehen auch während dieser Projekttage und Frau Peters freut sich, aus jeder Schule neue Ideen mitnehmen zu können und diese mit weiteren engagierten Jugendlichen zu teilen.

„Ich bin immer wieder überrascht und freue mich über das Engagement der Jugend für die Kreislaufwirtschaft. Viel wird gemeckert über die FFF-Generation, begründet oder nicht, aber ich erlebe immer wieder, dass sich Jugendliche ernsthafte Gedanken machen und diese auch in die Tat umsetzen. Das motiviert mich und stimmt mich zuversichtlich“, so Frau Dr. Peters.

Wie man als Kommune solche Events u.a. auch in Zusammenarbeit mit Schulen gestalten kann, wird Frau Dr. Peters bei unserem Seminar am 20.02.2020 in Frankfurt erzählen und weitere Tipps und Tricks verraten, wie man die Wiederverwendung stärker in der Öffentlichkeit hervorhebt und hiermit sogar mehr als ein Möbelstück retten kann.

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