2 Minuten Lesezeit

Soll sich Leistung in Ihrer Organisation lohnen?

© Jyll - Fotolia.com
Autor
Dr. Hans-Peter Obladen
Veröffentlicht
05.10.2015

Auf der anderen Seite hören wir häufig Sätze wie: „Wir sind doch alle ein Team. Wir geben uns alle Mühe. Wie soll man zwischen Max und Thomas unterscheiden? Wie soll man denn meine Arbeit bewerten? Durch eine Differenzierung schaffen wir nur Spannungen in unserem Team”.

Stimmt das? Gute Frage! Wir alle wissen, dass jeder Mensch anders ist und dementsprechend auch ganz Unterschiedliches zu leisten vermag. Unser Thema ist jedoch vielschichtiger. Wir müssen hierbei unbedingt die Unterscheidung von Können und Wollen, d.h. die Frage „Kann jemand nicht oder will er einfach nicht?” berücksichtigen.

Folgende, ganz einfache Frage zeigt uns vielleicht schon eine klare Antwort auf: Soll sich Leistung lohnen? Alle Geschäftsführer, Vorstände und Co., aber auch die Personalräte, mit denen ich zu tun habe, beantworten diese Frage ausnahmslos mit JA! Und wie sollten wir auch anders? Wenn sich Leistung nicht mehr lohnt, welche Motivation haben die Mitarbeiter des Hauses dann eigentlich, gute Leistungen zu erbringen? Die Folge wäre fast automatisch ein Absinken der Leistung. Und wo die Leistung sinkt, da verändert sich oft auch die Kultur.

Lassen Sie uns Leistung also bewusst zum Thema machen. Denn Menschen bringen gerne eine gute Leistung. Sie sind stolz darauf. Sie wollen das. Unsere Kultur muss das „Stolz sein” auf eine Leistung fördern und gute Leistung nicht zur Nebensache verkommen lassen.

Inhaltsverzeichnis

Entdecken Sie mehr: Relevante Ratgeber für Ihren Erfolg

Unsere sorgfältig ausgewählten Ratgeber bieten Ihnen weiterführende Einblicke, praktische Tipps und branchenspezifisches Wissen, um Ihre berufliche Entwicklung und betriebliche Effizienz weiter voranzutreiben. Entdecken Sie jetzt weitere Artikel, die speziell für Ihre Bedürfnisse und Interessen zusammengestellt wurden.

3 Minuten Lesezeit
Kommunalfahrzeuge werden derzeit in einem Tempo weiterentwickelt, das viele Werkstattprozesse faktisch überholt. Mehr Elektrifizierung, mehr Sensorik, mehr Software, mehr Schnittstellen zwischen Fahrgestell und Aufbau – und damit deutlich komplexere Fehlerbilder. Gleichzeitig bleibt der operative Anspruch unverändert: Fahrzeuge müssen verfügbar sein, Störungen müssen schnell eingegrenzt werden, und Arbeiten müssen sicher sowie dokumentationsfähig ausgeführt werden.
4 Minuten Lesezeit
Die Kreislaufwirtschaft steht vor einem grundlegenden Wandel. Mit dem dritten Gesetz zur Regelung der Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG3) sowie dem neuen Batteriegesetz (BattDG), das seit Oktober 2025 gilt, verändert sich die Rolle kommunaler und öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger erheblich.
3 Minuten Lesezeit
Wer in einem Entsorgungsfachbetrieb Verantwortung trägt, kommt an einem Thema nicht vorbei: der regelmäßigen Aktualisierung der Fachkunde. Die rechtlichen und organisatorischen Anforderungen an Abfallsammlung, -transport und -verwertung verändern sich stetig – und damit auch die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Betriebsführung.