2 Minuten Lesezeit

Weniger als 400 m

Autor
Vladislav Sedov
Veröffentlicht
19.12.2016

Auf der einen Seite mahnt die Gedächtniskirche an wirklich schlimme Zeiten. Auf der anderen Seite tummeln sich dort Porträtzeichner, Musiker, Hütchenspieler und zahllose Touristen. Der Platz selber ist nicht wirklich schön. Aber er liegt an einer zentralen Stelle. Hier beginnt der Kurfürstendamm. Hier wird eingekauft. Hier wird flaniert. Hier kann man das Leben mit Händen greifen.

Unser Büro liegt nur knapp 400 m entfernt in der nächsten Seitenstraße. Wir selbst waren alle gemeinsam in der vergangenen Woche genau auf diesem Weihnachtsmarkt, um Glühwein zu trinken, um Rückschau auf das Jahr zu nehmen, und um uns auf die kommenden Festtage einzustimmen.

Natürlich hätte es auch uns selbst treffen können oder Freunde und Bekannte. Bislang wissen wir nichts über die Opfer; unser Mitgefühl richtet sich an deren Verwandte Familien und Freunde. Und dann drängt sich die Frage nach dem Warum auf? Was kann daran falsch sein, wenn Menschen gut gelaunt sind und sich freuen? Solche Taten sind einfach sinnlos und entfalten ihre fürchterliche Wirkung genau durch diese Sinnlosigkeit. Sie schaffen Entsetzen, Trauer und auch Wut. Dies liegt wohl in deren Kalkül.

Inhaltsverzeichnis

Entdecken Sie mehr: Relevante Ratgeber für Ihren Erfolg

Unsere sorgfältig ausgewählten Ratgeber bieten Ihnen weiterführende Einblicke, praktische Tipps und branchenspezifisches Wissen, um Ihre berufliche Entwicklung und betriebliche Effizienz weiter voranzutreiben. Entdecken Sie jetzt weitere Artikel, die speziell für Ihre Bedürfnisse und Interessen zusammengestellt wurden.

5 Minuten Lesezeit
Der Winter 2025/26 hat gezeigt, wie wenig planbar Wintersaisons inzwischen sind: Auf das kälteste Weihnachtsfest seit 2010 folgten im Januar Rekordwerte von bis zu -21,7 °C in Oberstdorf, während Anfang Februar ein Eisregen-Ereignis in Ostdeutschland weite Teile Berlins lahmlegte, bevor Ende Februar ein vorzeitiges Frühlingsfinale mit rund 20 °C folgte.
7 Minuten Lesezeit
Kommunalfahrzeuge werden zunehmend vernetzt, datenbasiert gesteuert und mit intelligenten Assistenzsystemen ausgestattet. Sensoren erfassen das Fahrzeugumfeld, digitale Plattformen bündeln Betriebsdaten und Algorithmen unterstützen bei der Tourenplanung, Fahrzeugwartung oder Einsatzsteuerung. Gleichzeitig hält generative Künstliche Intelligenz Einzug in Verwaltung, Werkstatt, Disposition und Wissensmanagement.
7 Minuten Lesezeit
Die Herausforderungen für kommunale Betriebe nehmen stetig zu: knappe Budgets, steigende Bürgererwartungen und der Anspruch an mehr Nachhaltigkeit fordern neue Lösungsansätze. Wo herkömmliche Methoden an ihre Grenzen stoßen, eröffnet Künstliche Intelligenz (KI) konkrete Wege. Sie verspricht nicht nur Effizienzsteigerungen, sondern auch eine intelligentere Nutzung von Ressourcen – von der optimierten Abfallentsorgung bis zum präzisen Winterdienst.