• Digitalisierung und Nachhaltigkeit
  • workshop
  • Produktnummer: 01223

Erfahrungsaustausch Nachhaltigkeit

  • Moderierter Praxiszirkel: Impulse, Fallarbeit, Austausch, Transfer

  • Von anderen lernen: Entscheidungssicherheit gewinnen

  • Wirksam im Betrieb: klare Themen, spürbarer Fortschritt

Die Veranstaltung richtet sich an Nachhaltigkeitsmanagerinnen und -managern sowie Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Klimaschutzbeauftragte und darüber hinaus an Fach- und Führungskräfte, Betriebsräte sowie Stabsstellen, die Nachhaltigkeit in kommunalen Unternehmen und Strukturen strategisch und operativ voranbringen – insbesondere in Eigenbetrieben, Stadtwerken, Entsorgungsbetrieben, Zweckverbänden, Verwaltungen sowie kommunalen Beteiligungen.

Angesprochen sind insbesondere Personen mit Verantwortung für Kreislaufwirtschaft und Abfallwirtschaft (u. a. Entsorgung, Stadtsauberkeit, Recycling, Deponien, Wertstoffhöfe), für Abfallrecht und Abfallvermeidung, für Energie- und Ressourcenmanagement sowie für Schnittstellenthemen wie Qualität/Umwelt, Einkauf/Vergabe, Abfallberatung/Öffentlichkeitsarbeit, Betriebs- und Werkstattleitung – und für die strategische Verankerung von Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb.

Moderierter Praxiszirkel für reale Fälle, klare Entscheidungen und messbaren Fortschritt

Kommunale Betriebe und Verwaltungen stehen unter wachsendem Umsetzungsdruck: Klimaziele, Ressourcen- und Kostendruck, Vergabe/Compliance, Bürgerkommunikation sowie technische Transformation (Fuhrpark/Energie) – oft bei knappen Kapazitäten und wenigen Fachkräften im Haus. Der Erfahrungsaustausch bietet dafür einen organisierten, moderierten Praxis- und Umsetzungsraum.

Zweck & Mehrwert: Warum ein bezahlter, organisierter Erfahrungsaustausch?

Der Erfahrungsaustausch ist bewusst mehr als ein loses Netzwerk: Teilnehmende bringen reale Fälle ein, erhalten strukturierte Rückmeldung aus der Gruppe plus praxistaugliche Werkzeuge – und gehen mit konkreten nächsten Schritten zurück in die Organisation.

Teilnehmende gewinnen durch den Erfahrungsaustausch mehr Entscheidungssicherheit, weil Vorgehensweisen in der Gruppe gespiegelt werden und typische Stolperfallen früh sichtbar werden. Vor allem aber entsteht ein sehr konkreter Lerngewinn: Man sieht, was in vergleichbaren Organisationen gelebte Praxis ist, was sich bewährt hat und wo schnelle Erfolge zu erzielen sind, die sich gut übertragen lassen. Durch die Fallarbeit und die Verbindlichkeit zwischen den Treffen wird das anschließend leichter im eigenen Haus umgesetzt. Gleichzeitig entsteht ein belastbares Netzwerk, das bei Bedarf durch punktuelle Praxisvorträge der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ergänzt wird, während Moderation, Struktur und Ergebnisdokumentation die nötige Qualität und Verbindlichkeit sicherstellen.

So laufen die Erfahrungsaustausch-Treffen ab

Vor jedem Treffen werden Themen und Praxisfälle über Kurzumfragen gesammelt und priorisiert. Daraus entstehen Leitfragen und – wenn gewünscht – passende Praxisbeispiele. Das Treffen selbst ist moderiert, praxisnah und klar strukturiert: Es beginnt mit kurzen Impulsen der Teilnehmenden aus der Praxis oder fachlichen Einordnungen, danach folgt ein offener kollegialer Austausch im Vertrauensrahmen und eine strukturierte Diskussion entlang der vorab festgelegten Leitfragen. Falls sinnvoll, schließen sich gemeinsame Arbeitsphasen oder Workshops an, in denen konkrete Projektansätze weiterentwickelt oder Lösungswege besprochen werden. Zwischen den Treffen werden gemeinsam definierte nächste Schritte im eigenen Haus bearbeitet und beim nächsten Termin reflektiert – etwa mit Blick darauf, was funktioniert hat und was angepasst werden sollte. Abschließend werden die zentralen Learnings, Entscheidungen und Vorgehensweisen kompakt dokumentiert, damit die Ergebnisse in der Organisation direkt nutzbar sind.

Welche Themen werden in den Austauchtreffen behandelt?

Die Liste möglicher Themen ist offen – die Schwerpunkte werden von den Teilnehmenden jeweils gemeinsam festgelegt (per kurzer Vorab-Umfrage, organisiert durch die Akademie). Mögliche Themen für die Austauschtreffen sind zum Beispiel:

  • Strategie, Steuerung & Organisation (Governance): Ziel- und Prioritätensetzung, Rollenmodelle, Lenkungskreise, Berichtsroutinen, Change-Management, interne Akzeptanz.

  • Klima & CO₂ in der Praxis: Scope-Logik, Priorisierung nach Wirksamkeit/Aufwand/Kosten, ausreichende Vorgehensweisen bei steigenden Anforderungen.

  • Nachhaltige Beschaffung & Vergabe: rechtssichere Kriterien, Lebenszykluskosten (LCC), Nachweise, Bewertungssysteme, typische Stolperfallen.

  • Betrieb & Technik (Fuhrpark, Betriebshof, Energie): Antriebe, Lade-/Tankinfrastruktur, TCO, Telematik/Routenoptimierung, PV, Lastmanagement, Gebäude/Wärme.

  • Kreislaufwirtschaft konkret: Wertstoffhof als Knotenpunkt (inkl. ReUse), Bioabfallqualität & Störstoffe, Sperrmüll, Trennsysteme, Verwertungswege, Recyclingrealität.

  • Kommunikation & Akzeptanz: Kampagnen, Konfliktthemen (z. B. Gebühren/Umstellungen/Standorte), Wirkungsmessung.

  • Fördermittel & Kooperationen: Förderlogik, Umsetzungsfallen, interkommunale Zusammenarbeit, Projektcontrolling, Verstetigung (vom Pilot zur Linie).

  • Digitalisierung & KI: Anwendungfälle, minimale Datenbasis, Automatisierung/Auswertung, Tool-Auswahl.

  • Soziale Nachhaltigkeit: Arbeits- und Gesundheitsschutz, Fachkräftesicherung, Qualifizierung, Diversity & Teilhabe, Umgang mit Zielkonflikten (Ökologie/Wirtschaftlichkeit/soziale Verantwortung).

Organisation und Teilnahme

Der Erfahrungsaustausch findet regelmäßig 2-4 Mal pro Jahr als Online-Workshop statt. Er ist als Reihe mit vertrauensvollem Kernkreis konzipiert und zugleich offen für neue Teilnehmende, um eine natürliche Fluktuation zu kompensieren und das Angebot wirtschaftlich zu halten. Die Teilnahme erfolgt im Abo-Modell, um Kontinuität und Aufbauarbeit zu sichern. Das Abonnement kann jederzeit gekündigt werden. Der Austausch ist ausdrücklich praxisfallorientiert. Moderation und methodische Strukturierung übernimmt der Obladen Akademien Verbund. Fachliche Schwerpunktsetzung und Begleitung Dr. Henning Friege von der N3 Nachhaltigkeitsberatung. Gelegentliche externe Expertinputs (z. B. Vergabe, Technik, Kommunikation) sind bei Bedarf möglich und stets an Praxisfällen angedockt.

Sollten Sie einmal zu einem Termin verhindert sein, erstatten wir die Hälfte des Beitrages und Sie erhalten sämtliche Unterlagen sowie Dokumentation. Pro Abo können bis zu zwei Personen Ihrer Organisation an den Treffen teilnehmen, damit Sie nichts versäumen, wenn Sie einmal nicht teilnehmen können oder wenn ein Treffen einmal inhaltlich sinnvoller für eine andere Person Ihrer Organisation sein sollte. Die Teilnahmegebühr beträgt 290,- zuzüglich Mehrwertsteuer pro Austauschtreffen.

Einstieg über die kostenlose Informationsveranstaltung

Wer das Format kennenlernen möchte, startet idealerweise mit der kostenlosen Informationsveranstaltung. Dort stellen wir Ziel, Arbeitsweise, Ablauf und Teilnahmebedingungen vor und greifen aktuelle Leitfragen zur kommunalen Nachhaltigkeit und Berichtslandschaft auf. Hier finden Sie alle Informationen und den Link zur Anmeldung zur Informationsveranstaltung "Erfahrungsaustausch Nachhaltigkeit".

Nächster Termin

17.09.2026
09:00 - 12:30 Uhr
Online
Early Bird Rabatt verfügbar

Gebühr Online: 290 € zzgl. MwSt.

Vortragende

N hoch 3
Dr. Henning Friege ist Gründer der N³ Nachhaltigkeitsberatung Dr. Friege & Partner und Honorarprofessor an der Nachhaltigkeits-Fakultät der Universität Lüneburg. Durch langjährige Tätigkeit in den Führungsetagen von Stadtwerken und Abfallwirtschaftsunternehmen sowie einer Kommunalverwaltung kennt er Probleme von Kommunalbetrieben und ihre Schnittstellen mit städtischen Eigentümern, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aus erster Hand. N³ arbeitet für Kunden sind mittelständischen Unternehmen, Umweltbehörden und Gemeinden.
Dr. Sebastian Hengst

Dr. Sebastian Hengst ist analytischer Philosoph und Nachhaltigkeitsexperte. Seit 2025 ist er als Referent für Kreislaufwirtschaft der Akademie Dr. Obladen tätig und dort zuständig für die inhaltliche und organisatorische Konzeption von Veranstaltungsformaten, u. a. in den Bereichen: Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft sowie Betriebswirtschaft, Kommunikation, Wertstoffhöfe, Entsorgungsfachbetriebe und Betriebsleitung. Seit 2021 unterrichtet er als freier Lehrbeauftragter angehende Betriebswirtschaftler und Manager an der Frankfurt School of Finance and Management in Argumentationstheorie, Rhethorik, Logik, Sprachphilosophie, Metaethik sowie Gerechtigkeits- und Demokratietheorie. Er veröffentlicht wissenschaftliche Fachartikel und engagiert sich beruflich, politisch und als ehrenamtlicher Vorsitzender eines gemeinnützigen Vereins für die gesamtheitliche Transformation hin zu einer nachhaltigeren Lebens- und Wirtschaftsweise. Bildung ist für ihn der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung.

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