• Kreislaufwirtschaft
  • konferenz
  • Produktnummer: 03440

26. Fachkonferenz Entsorgung von Elektro-Altgeräten

  • Auswirkungen des ElektroG III.
  • Erstes Gesetz zur Änderung des Batteriegesetzes (BattG).
  • Verwertungsketten und Wiederverwendung.

Das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG) weist den Kommunen die Aufgabe zu, Altgeräte aus privaten Haushalten zurückzunehmen und für die Hersteller zur weiteren Entsorgung bereitzustellen. Die aktuelle Novelle des ElektroG verfolgt das Ziel, die Sammelmengen deutlich zu steigern und insbesondere den Einzelhandel stärker in die Sammlung von Altgeräten einzubinden. Erstbehandler sollen künftig ein Erfassungsrecht für Haushaltsgeräte erhalten. Außerdem wird über eine Verschärfung der Anforderungen an kommunale Sammelstellen, eine schonendere Erfassung von Bildschirmgeräten und über eine Erleichterung der Wiederverwendung diskutiert. Daher sehen sich Kommunen verstärkt in der Pflicht die Leistungsfähigkeit der Rücknahmesysteme hinsichtlich Bürgernähe und Verwertungseffizienz zu verbessern.

Die Konferenz startet mit aktuellen Informationen aus der Gesetzgebung und verbandlichen Gremien sowie aus dem Vollzug des ElektroG und des BattG. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Umstellung der Sammelgruppen durch die europäische Gesetzgebung. In Verbindung dazu zeigen Berichte über Forschungsergebnisse den Kommunen mögliche Handlungs- und konkrete Umsetzungsoptionen in Bezug auf die Sammlung sowie die Wiederverwendung von Elektroaltgeräten auf.

Für die Übertragung ins Internet stellen wir eine technische Umgebung bereit, die Interaktivität in alle Richtungen ermöglicht. Alle Personen können miteinander diskutieren, unabhängig davon, wo sie sich aufhalten. Ein nutzbringender Erfahrungsaustausch ist gut möglich.

Stimmen aus den letzten Konferenzen:

Barbara Gusowski (Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH): „Da ich nur aufgrund der Wetterlage – ich wäre mit dem Zug angereist – nun auf die Onlinevariante der Hybridkonferenz ausgewichen bin, war ich überrascht, wie gut die Kommunikation von beiden Seiten funktioniert hat. Auch dieses Format kann man empfehlen. Nun hoffe ich, beim nächsten Mal wieder in Präsenz dabei zu sein.“

Nächster Termin

26.02.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Hannover / Online

Gebühr Vor Ort: 740 € zzgl. MwSt.
Gebühr Vor Ort reduziert: 620 € zzgl. MwSt.
Gebühr Online: 580 € zzgl. MwSt.
Gebühr Online reduziert: 480 € zzgl. MwSt.

Programm

10:00 Begrüßung und Organisatorisches

10:15 Dr. Justine Hafner: ElektroG: status quo und Weiterentwicklung

11:00 Dr. Holger Thärichen: Die Neuerungen des ElektroG IV und seine Auswirkungen auf die kommunale Sammlung
Kommunale Best-Practice-Ansätze für hohe Sammelmengen. Förderung der Wiederverwendung und Kooperationslösungen. Umgang mit batteriebetriebenen Geräten und Auswirkungen der EU-Batterieverordnung.

11:45 Alexander Goldberg: Neuerungen aus Brüssel im Rahmen der WEEE-Revision und im Bereich des nationalen ElektroG

12:30 Mittagspause

13:30 Tobias Schulze Wettendorf: Batteriegesetz

14:15 Dr. Marc Hesse: Das Verbundprojekt BattOut: Batterieaussonderung bei Elektronikprodukten
Batteriehaltige Elektro(nik)geräte an kommunalen Sammelstellen automatisiert aussortieren.

15:00 Pause

15:30 Alexander Rink: Design und Entwicklung einer Theke für die Annahme von Elektrogeräten

16:00 Dr. Stephan Löhle: Weiterentwicklung der Produktverantwortung im ElektroG

16:30 Anne Schmiedel: Wiederverwendung von PV-Modulen
Kooperation nach § 17b ElektroG zwischen örE und Erstbehandlungsanlage.

Vortragende

Alexander Goldberg
Alexander Goldberg begann nach Tätigkeiten für Anwaltskanzleien im Jahr 2003 als Leiter der Rechtsabteilung bei der EAR Projektgesellschaft. Von 2005 bis 2010 war er Justitiar und Generalbevollmächtigter der stiftung ear. Seit Mai 2010 ist Alexander Goldberg Vorstand der stiftung ear. Als Präsident des European WEEE Registers Network (EWRN) koordiniert er seit dem 1. Juli 2010 auch die Zusammenarbeit der europäischen Register und treibt die Harmonisierung in Europa voran (Fürth).
Dr. Justine Hafner
Dr. Justine Hafner, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, nukleare Sicherheit und Naturschutz (Bonn)
Dr.-Ing. Marc Hesse

Dr.-Ing. Marc Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld und Teamleiter in der Arbeitsgruppe Kognitronik & Sensorik. Sein Forschungsinteresse liegt in der systematischen Entwicklung nachhaltiger mikroelektronischer Systeme, wobei er mehrere praxisnahe Projekte in diesem Bereich leitet.

Dr.-Ing. Stephan Löhle
Dr. Stephan Löhle ist promovierter Abfallwirtschaftler und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger u.a. für den Bereich der Elektroaltgeräteentsorgung. Es ist Geschäftsführer der cyclos GmbH (Osnabrück) 
Dr. Hans-Peter Obladen
Dr. Hans-Peter Obladen ist Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Umweltpolitik, Erwachsenenbildung und Sozialpsychologie sowie Betriebswirtschaft. Heute ist er Geschäftsführer der Akademie Dr. Obladen GmbH, der AKT Akademie für Kommunalfahrzeugtechnik GmbH und der apm³ GmbH (Berlin).
Dipl.-Ing. Alexander Rink

Dipl.-Ing. Alexander Rink ist seit 2025 stellvertretender Betriebsleiter der Abfallentsorgung Kreis Kassel. In der Abfallwirtschaft ist er seit 2009 tätig – zunächst mit Schwerpunkt in der Betreuung von Gewerbekunden. Ab 2015 übernahm er die Bereichsleitung für Kompostierung und Vergärung; seit 2019 verantwortet er als Abteilungsleiter die Bioabfallbehandlung sowie das Stoffstrommanagement. Damit verbindet er langjährige Praxiserfahrung in Betrieb und Organisation kommunaler Entsorgung mit dem Blick für effiziente Prozesse und umsetzbare Lösungen.

Anne Schmiedel
Anne Schmiedel ist seit 2015 in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Abfallwirtschaft tätig. Als Stoffstrommanagerin der Missale Group ist sie für das Start-up Solar24 Recycling GmbH & Co. KG (Görlitz) verantwortlich. Ihr Antrieb: Durch Wiederverwendung wirtschaftlich Ressourcen schonen und CO2-Emissionen einsparen.
Tobias Schulze Wettendorf

Tobias Schulze Wettendorf, Leiter Vertrieb und Marketing, Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien

Dr. Holger Thärichen
Dr. Holger Thärichen war von 2007 bis 2012 Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Abfallrecht/Abfallwirtschaft in der Berliner Anwaltskanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und den juristischen Staatsprüfungen folgte 2003 die Promotion zum Doktor des Rechts zum Thema „Öffentliche Interessen im Abfallrecht“. Es folgten Tätigkeiten als wissenschaftlicher Angestellter im Umweltbundesamt (Berlin) und als Rechtsanwalt in einer umweltrechtlich spezialisierten Berliner Anwaltskanzlei. Von 2001 bis 2006 war er als Jurist mit Schwerpunkt Umweltrecht im Stabsbereich Grundsatzfragen/Recht und im Vorstandsbüro der Berliner Stadtreinigungsbetriebe tätig. Ab 2006 war Dr. Holger Thärichen zudem Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Seit Februar 2012 obliegt ihm die Geschäftsführung der Sparte Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS im Verband kommunaler Unternehmen e.V. (Berlin).

Nächster Termin

26.02.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Hannover / Online

Gebühr Vor Ort: 740 € zzgl. MwSt.
Gebühr Vor Ort reduziert: 620 € zzgl. MwSt.
Gebühr Online: 580 € zzgl. MwSt.
Gebühr Online reduziert: 480 € zzgl. MwSt.

Starttermine und Details

1 Termin
26.02.2026
Hannover / Online
Online Anmeldung
26.02.2026
10:00 - 17:00

Gebühr Vor Ort: 740 € zzgl. MwSt.
Gebühr Vor Ort reduziert: 620 € zzgl. MwSt.
Gebühr Online: 580 € zzgl. MwSt.
Gebühr Online reduziert: 480 € zzgl. MwSt.

Online Anmeldung
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