Getrennte Altholzerfassung von A I bis A IV am Wertstoffhof
- Herkunft und erfasste Mengen in den unterschiedlichen Qualitäten.
- Separierung und Eigenverwertung von unbehandelten Hölzern.
- Erschließen lokaler Verwertungspotenziale.
Der Kommunalservice Jena macht Ernst bei der getrennten Erfassung. Die städtischen Wertstoffhöfe nehmen Altholz getrennt in den Kategorien A I bis A IV an. Für naturbelassenes und unbehandeltes, für behandeltes wie z. B. Sperrholz, für belastetes wie Möbelgegenstände und für gefährliches Holz wie z. B. Bahnschwellen oder Munitionskisten stehen getrennte Container bereit. Und für jede Fraktion hat der Kommunalservice spezielle Verwertungswege erschlossen. Die Eigenverwertung von unbehandelten Hölzern erfolgt in einer betrieblichen Wärmeversorgung. Die Umstellung von Erdgas auf erneuerbare Energien (Thermosolar und energetische Verwertung von holzigem Landschaftspflegematerial) ist betriebswirtschaftlich erfolgreich, wie die Betriebskostenabrechnung zeigt. Ein ausgeklügeltes Stoffstrommanagement ist nicht nur eine Herausforderung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie. Es geht auch um die Positionierung der Wertstoffhöfe in der regionalen Kreislaufwirtschaft und um die Entwicklung neuer Verwertungspartnerschaften. Dies erscheint vor dem Hintergrund besonders wichtig, dass vielfach Entsorgungswege preiswerter sind als Verwertung.



