Die Qualität des Bioabfalls verbessern
- Kontinuierliche Präsenz als Erfolgsfaktor: die Biotonne über Monate hinweg immer wieder bewerben.
- Kontrolle oder Kuschelkurs: Kommunikationsstrategien für weniger Fremdstoffe in der Biotonne.
- Der Quartiers-Ansatz: Spezielle Strategien bei überdurchschnittlich hohen Fremdstoffquoten.
Die Qualität des Bioabfalls steht im Fokus unserer gemeinsamen Anstrengungen. Der Schlüssel zur Veränderung liegt im Verhalten der Bürger*innen – doch wie motivieren wir sie, keine Fremdstoffe in die Biotonne zu werfen? Eine sozialpsychologische Perspektive öffnet uns die Türen zu einem breiten Spektrum an Kommunikationsansätzen. Sie reichen von Sanktionen und Bestrafung bis hin zu intrinsischer Motivation durch Anreize und Belohnung. Die Zielgruppen, die wir ansprechen, variieren von jenen mit starker Obrigkeitsorientierung bis zu solchen, die frei und selbstbestimmt agieren.
Unsere These ist klar: Ein differenziertes Vorgehen, das sowohl Zuckerbrot als auch Peitsche nicht scheut, von Biotonnenkontrollen bis hin zur positiven emotionalen Aufwertung der Biotonne, ist der Weg zum Erfolg. Die Erfahrungen aus unseren Projekten zur Biotonnenkommunikation haben zwei strategische Erfolgsfaktoren offenbart: Der Quartiers-Ansatz, eine lokal abgegrenzte, zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit, und die Kontinuität sowie fortlaufende Präsenz des Themas Biotonne.




