Kommunale Altpapierwirtschaft aktuell: Markt, Recht und Sortierpraxis
- Marktentwicklung, Nachfrage und Qualitätsanforderungen.
- PPK-Mitbenutzung, Verpackungsrecht und aktuelle Rechtsprechung.
- Betrieb und Wirtschaftlichkeit einer kommunalen Papiersortieranlage.
Die Zusammensetzung des Altpapiers in der blauen Tonne hat sich verändert. Verpackungsmaterialien nehmen zu; die Anteile von Zeitungen und Zeitschriften nehmen ab. Dies hat Auswirkungen auf die nachgelagerten Prozesse im Stoffstrom und verändert auch perspektivisch die Vermarktungschancen. Altpapier gehört nach wie vor zu den Abfallarten, um die im Zuge des Verpackungsgesetzes besonders intensiv gestritten wird.
Die Entwicklung des internationalen und deutschen Altpapiermarktes, Veränderungen bei der Nachfrage nach einzelnen Sorten sowie steigende Qualitätsanforderungen prägen die Rahmenbedingungen der kommunalen Altpapierwirtschaft. Für Kommunen ist daher wichtig zu wissen, welche Anforderungen die Papierindustrie an das erfasste Material stellt und welche Bedeutung das Qualitätsmanagement bereits an der Quelle hat. Am Beispiel einer kommunalen Papiersortieranlage werden zudem die einzelnen Aufbereitungsschritte, die erzeugten Altpapiersorten sowie die betrieblichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Sortierung vorgestellt.
Das Seminar gibt einen kompakten Überblick über die wesentlichen Markt-, Qualitäts-, Rechts- und Praxisfragen der kommunalen Altpapierwirtschaft. Neben aktuellen Entwicklungen des Altpapiermarktes stehen die PPK-Mitbenutzung, Abstimmungsvereinbarungen und die dazu ergangene Rechtsprechung sowie der praktische Betrieb einer Papiersortieranlage im Mittelpunkt. Die drei Fachbeiträge beleuchten den Stoffstrom aus Sicht der Papierindustrie, des kommunalen Verpackungsrechts und eines kommunalen Entsorgungsbetriebs.
Starttermine und Details
Gebühr Online: 380,00 € zzgl. MwSt. (304,00 € Early Bird Gebühr bis 26.10.2026)





