Speiseöle und -fette aus Privathaushalten getrennt erfassen und als Wertstoff erschließen
- Grundlagen, Praxisbeispiele und Umsetzungsschritte für die flächendeckende Einführung.
- Wie Kommunen und Wertstoffhöfe gebrauchte Speiseöle und -fette wirksam erfassen können.
- Sammlung, Kommunikation und Verwertung gebrauchter Speiseöle und -fette.
Genutzte Speiseöle und -fette aus Privathaushalten stellen einen bislang nur unzureichend erschlossenen Stoffstrom dar. Das Webinar zeigt, welche abfallwirtschaftliche, infrastrukturelle und klimapolitische Relevanz dieser Fraktion zukommt und unter welchen organisatorischen, logistischen und kommunikativen Voraussetzungen eine getrennte Erfassung im kommunalen Kontext tragfähig aufgebaut werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Ursachen und Folgen der Fehlentsorgung, die Mengenpotenziale in Privathaushalten sowie die Anforderungen an ein System, das Erfassung, Bereitstellung, Annahme, Transport und Verwertung verlässlich miteinander verknüpft. Behandelt werden damit nicht nur Fragen der Sammlung selbst, sondern auch der Schnittstellen zu Wertstoffhof, Öffentlichkeitsarbeit, kommunaler Steuerung und nachgelagerter Verwertung.
Anhand eines Praxisbeispiels wird nachvollziehbar, wie ein solches Modell im größeren Maßstab eingeführt werden kann, welche betrieblichen Rahmenbedingungen zu beachten sind und welche Faktoren über Akzeptanz, Beteiligung und Verstetigung entscheiden. Das Webinar unterstützt kommunale Betriebe und öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger dabei, die getrennte Erfassung gebrauchter Speiseöle und -fette fachlich fundiert zu bewerten, realistisch zu planen und in bestehende Stoffstrom- und Servicekonzepte einzuordnen.
Zielgruppe
Das Webinar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Kreislaufwirtschaft, an Mitarbeitende auf Wertstoffhöfen, in der Abfallberatung und im Stoffstrommanagement sowie an Verantwortliche aus der Umweltverwaltung und Betriebsorganisation. Angesprochen sind alle, die Erfassungssysteme für Wertstoffe bewerten, vorbereiten oder praktisch umsetzen und dabei sowohl betriebliche Abläufe als auch Bürgerakzeptanz, Umweltwirkung und kommunalen Nutzen im Blick behalten.





